Stillstand ist der Tod

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War es lustig? Traurig? Einfach nur peinlich? Sicherlich ist das alles bloß eine Frage der Perspektive, wenn man mehrere Meinungen über die flammende Rede des Herrn Pastörs einholt, die er auf einem Marktplatz in Mecklenburg Vorpommern hielt, wobei ihm allerdings das Publikum davon lief.

Doch man sieht sich bekanntlich immer zwei mal im Leben. In etwa einer Stunde haben sich über 6000 Menschen darauf eingeschworen mindestens fünf Minuten lang regungslos auf dem Alexanderplatz in Berlin inne zu halten (“Freeze-Flashmob”). Wie ich meine, eine wahrhaft fabelhafte Idee in heutigen Konjunkturzeiten, man darf hoffen sie macht Schule.

Eine solche Gelegenheit wird sich Herrn Pastörs wohl nie wieder bieten und ihm sei geraten schleunigst eine Rede für exakt fünf Minuten zu verfassen, weil ihm in dieser Zeit das Publikum wohl nicht weglaufen wird. Sollten sein Mitteilungsbedürfnis allerdings derart untragbare Züge annehmen, dass es die Masse dennoch in die Flucht schlägt, bliebe mir persönlich wenigstens die Schadenfreude; in diesem Falle sogar gleich doppelt.

Written by Gnom

Februar 14th, 2009 at 2:02 pm

3 Responses to 'Stillstand ist der Tod'

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  1. Hihi.

    Lustig und peinlich war es.
    Und außerdem bezeichnend dafür, dass es neben mir noch mehr Menschen gibt, die erkennen, welchen Schwachsinn sich die NPD auf die Fahnen geschrieben hat.

    Sputator

    14 Feb 09 at 14:13

  2. Gibt genug Menschen. Das ist sowieso der einzige Grund gegen ein Verbot der NPD – die produzieren als “Partei” ja genug negative Presse um sich selbst absurd zu halten.

    Boldor

    14 Feb 09 at 16:02

  3. Nachtrag zum Thema, weil es so passend ist zum Thema NPD und selbstverursachter Untergang: Parteiengesetz: NPD droht erneut finanzielles Fiasko

    Boldor

    14 Feb 09 at 16:21

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