Archive for the ‘Gesellschaft’ tag

Hommage

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Written by Boldor

August 22nd, 2010 at 12:14 am

New Generation

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Mai 9th, 2010 at 12:22 am

So betreibt man eine PSA Kampagne

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Public service employees in the Netherlands face aggression and violence on the streets more and more often. Onlookers unfortunately do not intervene often enough when they encounter a situation like this. A live interactive billboard in Amsterdam and Rotterdam is used to place people in a similar situation witch confronts them with their inactivity.

Written by Boldor

April 29th, 2010 at 11:03 am

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GEZ, Afghanistan, Unterschicht und Amoklauf

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Ich starte hier einen Versuch, etwas mehr Aktivität in den Blog einzubringen, die aber nicht aus 3-Zeilen-Rants oder Coypasta von Videos, Bildchen oder Musik besteht. Da ich sowieso einen vollgepackten Google Reader habe werde ich die lesenswerten Hochlichter übersichtlich als kurze Leseempfehlung unter dem Label “Reader’s Digest” auflisten. Es ist ja nicht alles Fun & Games im Internet und Online-Nachrichten sind nicht immer flach.

Der GEZ-Gebühr droht das Aus

Die Ministerpräsidenten wollen diese Woche über die Zukunft der GEZ-Gebühr diskutieren. Es stehen die Optionen, sie in eine allgemeine Haushaltsgebühr umzufunktionieren oder die Geräte-Gebühr zu modifizieren, dass PCs auch als Fernsehempfänger gelten können. Ich persönlich sehe eine allgemeine Gebühr für jeden Haushalt als effizienter, gedeckelt bei “einem Zehner” pauschal. Die Geräte-Gebühr hat vielleicht in Zeiten funktioniert, wo Technologien schön getrennt einzeln als Geräte gerechnet werden konnten. Heutzutage aber völlig überholt.

Impressionen aus Afghanistan

Boston.com brilliert seit längerem mit beeindruckenden Photogallerien in einem nutzerfreundlichem Format – heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Bilder sind groß, beeindruckend und frei von jeglichen blinkenden Flashwerbebannern oder umständlichen Galleriesystemen, wo man für jedes einzelne Bild die gesamte Seite neu laden muss. Insgesamt ein starkes Statement für die internationale Verantwortung gegenüber den Afghanen.

Ihr werdet alle sterben

Im Amokdiskurs etwas untergegangen ist der Verlauf des versuchten Mehrfachmordes an einem Gymnasium durch eine Schülerin. Der Fall kam nun am Dienstag vor Gericht, das Profil des Falles zeigt das Versagen von Experten und Klischees in vielen Fällen.

In der Unterschicht wird das Geld versoffen

Der Bezirksbürgermeister von Neukölln findet klare Worte zum Thema Betreuungsgeld für Familien, die ihre Kinder nicht in Kitas stecken – und wird dabei von Wowereit unterstützt. “Hört auf, euch die Welt schönzureden.”

Written by Boldor

Oktober 28th, 2009 at 1:39 pm

Wer läuft geil Amok?

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Diesmal halte ich mich kurz, “das letzte Mal” habe ich ja recht ausgeholt was meine Meinung zur Opferisierung des Täters ist. Zum einen scheint Amoklaufen nicht mehr so wirklich interessant zu sein – oder wenigstens in Wirtschafts- und Wahlkrise unterzugehen. Das bedeutet aber nicht, dass die Nachrichtenqualität nun höher ist weil man sich mehr Zeit lässt. Den Vogel abgeschossen hat dabei die Sueddeutsche mit einem Video von der Schulhomepage.

Aber man hat ja nun ein 80(!)-seitiges “Dokument eines Dialoges an ein fiktives Mädchen” auf der beschlagnahmten Festplatte gefunden.

Exklusiv präsentiert das Ministerium ihnen die analytische Kurzfassung!

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Written by Boldor

September 22nd, 2009 at 8:30 am

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We want your soul

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Oh wie ich die Konsumkultur liebe. [Und das meine ich so, nicht in einer ironischen Rebellen-Mentalität]

Written by Boldor

Dezember 5th, 2008 at 7:32 pm

Lesezeichen: Kritik der reinen Toleranz

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Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen. Es beinhaltet so ziemlich genau das, was man sich vom Cover verspricht, mit aktuellen Beispielen einer Kultur der selbstzerstörerischen Toleranzverherrlichung. Broders Buch dreht sich größtenteils um die voreilige und teilweise schon unbedachte Adaption des Begriffes Toleranz und kratzt damit schon an einer Kritik des Gutmenschen, der passiv grinsend Tür und Tor allem offen lässt, Gutem wie Üblem.

Klapptext und Umschlagrückseite festigen den Standpunkt Broders und seines Buches bereits zu Beginn:

Toleranz ist eine Haltung, mit der sich viele gerne schmücken – die Reichen gegenüber den Armen, die Starken gegenüber den Schwachen, die Heteros gegenüber den Homos. Wer es sich leisten kann, ist tolerant. Wenn aber »Ehrenmorde«  als ganz normale Verbrechen gelten, wenn Terroristen als »Widerstandskämpfer«  deklariert werden, wenn ein Regierender Bürgermeister die Teilnehmer einer Sadomaso-Fere persönlich willkommen heißt und ein rechtskräftig verurteilter Kindermörder Prozesskostenhilfe bekommt, um einen Prozess gegen die Bundesrepublik führen zu können, weil ihm bei der Vernehmung Ohrfeigen angedroht wurden – dann wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter solchen Bedingungen wird Intoleranz zur Pflicht und Tugend: Intoleranz gegenüber dem wohlfeilen Gutmenschentum, gegenüber totalitären Utopien – und gegenüber Menschen und Kulturen, die ihrerseits nichts von Toleranz halten.

Und wie folgt die Umschlagrückseite:

»Bei der Lektüre dieses Buches könnte bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, der Eindruck entstehen, dass ich kein Anhänger der reinen Toleranz, sondern eher sogar bereit bin, der gezielten Intoleranz das Wort zu reden. Ihr Eindruck ist richtig. Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche – und Intoleranz für ein Gebot der Stunde.«

Die Beobachtung einer katzbluckligen Haltung der Europäer unter dem Banner der Toleranz macht er an den Beispielen wie Christian Klar, U-Bahnschlägern mit Migrantenhintergrund, der grassierenden Verständniswelle für extremistische Muslime aber auch der auf sich selbst praktizierten Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit am Beispiel Geert Wilders, des niederländischen Politikers, der zuletzt mit seinem Koran-Film Schlagzeilen machte, deutlich.

Persönlich kann ich vielen Punkten des Buches zustimmen, dass so manche Forderung nach mehr Toleranz eine versteckte Intoleranz der Meinungsäußerung einer Person ist (Bsp. Wilders), jedoch verstrickt sich Broder in einem Kapitel seines Buches in eine ungesunde Abhandlung der muslimischen Völker und Kulturen, die mithilfe einer Unzahl an Schlagzeilen und historischen Ereignissen wie ein Versuch wirkt, diesen Völkern und Kulturen schon fast boshafte Merkmale zuzuschreiben. Wie er selbst schreibt ist es Unsinn, den gesamten Islam als “guten, friedvollen” Islam zu titulieren – ist dies dann nach der Logik nicht ebenfalls in die andere Richtung anwendbar?

Abschließend ein sicher lesenswertes Buch über eine Kritik, die man so nicht äußern kann ohne als Unmensch verschrien und in eine Kategorie mit Kriegstreibern sowie Rechtsextremen gesteckt zu werden.

Kritik der reinen Toleranz auf AMAZON.de

Written by Boldor

Dezember 4th, 2008 at 9:59 pm

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NEHMT DEN SCHWEINEN IHRE BABYS WEG

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Wie mein geehrter Koautor geschrieben hatte:

<Lt-Boldor> Geburt bei McDonald’s: Frau wirft Neugeborenes in den Müll

UND WIR ERLAUBEN SOLCHEN GESCHOEPFEN ERNSTHAFT, SICH UNKONDITIONELL FORTZUPFLANZEN?

Wer um alles in der Welt glaubt, dass sowas der Gesellschaft dienlich ist?

Man muesste die Menschheit sterilisieren und die Arterhaltung ausschliesslich durch Klonen ermoeglichen. Wie von Aldous Huxley schon im im Jahre 1932 beschrieben. Allerdings denke ich nicht, dass wir auch die Indoktrinationsphase umsetzen koennten, ich wuerde sogar sagen, diese sollte definitiv nicht realisiert werden. Denn Menschen sind grundsaetzlich unzuverlaessig, und somit auch nicht dazu faehig, eine ganze Gesellschaft zu konditionieren.

Ich wuerde vorschlagen, die geklonten Kinder wieder in die Obhut ihrer Eltern zurueck zu fuehren. Allerdings erst nach einer rigorosen Untersuchung Letzterer, um sicherzustellen, dass diese finanziell und psychisch dazu in der Lage sind, ihr Kind zu einem produktiven und konstruktiven Mitglied unserer Gesellschaft zu erziehen. Die Untersuchung muss als eindeutig und interpretationsfreier, oeffentlich zugaenglicher Prozess definitiert werden, dem jeder folgen kann und welcher keinerlei Ermessenspielraum seitens der Richter zulaesst.

Damit waere allen gedient: Wer will, kann ungehemmt rammeln wie die Karnickel ohne Konsequenzen, und es gibt keine ungeliebten, ungewollten, ausgestossenen oder missbrauchten Kinder mehr. Die psychischen Schaedigung, auf die wohl der Grossteil saemtlicher Kriminalitaet beruht, fehlen, und die Gesellschaft wird wesentlich friedlicher und problemfreier werden.

Ach ja, man darf ja wohl noch traeumen.

Written by Jordan

November 29th, 2008 at 3:34 am